Kurze Antwort: Die meiste DTC-Sportbekleidung verkauft mit einem Markup von 4–6x auf die Landed Cost, Ziel 65–75%+ Bruttomarge. Ein Legging mit ~9 US$ Landed Cost wird meist für 45–65 US$ verkauft.

Beginnen Sie mit der Landed Cost
Landed Cost = Fabrikpreis + Branding + Fracht + Zoll, geteilt durch Stück. Siehe was es kostet und DDP-Versand.
Die Formel
UVP = Landed Cost × 4 bis 6. Der Faktor deckt Retouren, Marketing (oft Ihr größter Posten), Rabatte, Gebühren und Gewinn. DTC-Marken tendieren nach oben.
Beispiel
Legging Landed Cost 9 US$ × 5 → UVP 45 US$. Bruttomarge ~80% vor Marketing; ~30–45% nach Werbeausgaben.

Der Preis-Stack: von FOB bis zum Etikett
Der Verkaufspreis entsteht in Schichten: FOB-Preis plus Fracht und Zoll (grob 1–3 $ pro Teil Richtung EU/USA) ergibt die Landed Cost. Dazu kommen 3PL-Fulfillment, Zahlungsgebühren (~3 %), Retouren (online 15–25 % bei Activewear) und Marketing — bei jungen DTC-Marken oft teurer als das Kleidungsstück selbst. Die bewährte Disziplin: Retail bei 4–4,5× Landed Cost, geschützt durch maximal zwei Sale-Fenster pro Jahr. Unter 3× bleibt kein Raum für Akquise und Retouren; das ist das schnellste Sterbemuster junger Marken.
Großhandel und Preispsychologie
Sobald eine Boutique oder ein Studio Ihre Preisliste anfragt, gilt: klassischer Wholesale = 50 % vom Retail. Damit das trägt, muss die Landed Cost unter 25 % des Retails liegen — wer bei 3× kalkuliert hat, kann nie profitabel an Händler verkaufen. Bei den Preispunkten ankern Activewear-Kundinnen hart auf Schwellen: 49 $ liest sich zugänglich, 68–78 $ Premium-DTC, 88–98 $ aspirational; die tote Zone liegt bei 55–62 $. Sets 12–15 % unter der Einzelsumme heben den Warenkorb zuverlässiger als jeder Rabattcode. Die Fabrikseite der Zahlen liefert unser Großhandels-Benchmark aus 3.038 Modellen.
Welche Marge brauchen Sie wirklich?
Zielen Sie auf 65–75 %+ Bruttomarge, damit Raum für ~20–35 % Marketing, Rabatte und Retouren bleibt und trotzdem Gewinn übrig ist. Trägt ein Preis das nicht, überdenken Sie die Kosten (Bestellmenge, weniger SKUs) oder die Positionierung (Premium-Story).
Preishebel
- Sets & Bundles heben Warenkorb und Marge.
- Premium-Stoff und -Story (seamless, recycelt) tragen eine höhere UVP.
- Bestellmenge senkt die Stückkosten — die Marge verbessert sich mit der Skalierung.
Wann und wie Sie Preise erhöhen
Erhöhen Sie Preise, wenn der Abverkauf es sagt, nicht wenn die Kosten driften: Verkauft sich ein Farbweg in den ersten vier Wochen zu 60 %+ zum vollen Preis, kann der nächste Drop ein höheres Preisschild tragen. Keinen Bestandsschutz gewähren — der neue Preis gilt für neue Ware, still und ohne Ankündigung. Und entschuldigen Sie sich nie im Produkttext; Premium-Preise, die mit Konkretem verteidigt werden (Stoffgewicht, zertifizierte Strickereien, QC-Prozess), konvertieren besser als Rabatte. Die Zahlen von der Fabrikseite, auf denen Sie aufbauen können, stehen in unserem Großhandelspreis-Benchmark 2026, berechnet aus 3.038 Modellen.
Rabattieren, ohne die Marke zu beschädigen
Activewear-Kundinnen sind darauf trainiert, auf Sales zu warten — füttern Sie die Gewohnheit nicht. Die sichereren Hebel, in dieser Reihenfolge: Bundles (Set-Preise 12–15 % unter der Einzelsumme heben den Warenkorb, ohne dass etwas als „reduziert“ ausgezeichnet wird), Farbweg-Abverkauf (nur auslaufende Töne, still, außerhalb der Hauptkollektionsseite), Early Access für Treuekunden (fühlt sich nach Privileg an, nicht nach Verzweiflung) und maximal zwei fest verankerte Sale-Fenster pro Jahr. Am schnellsten frisst der dauerhaft laufende 10-%-Willkommenscode die Marge, wenn er auf bezahlten Traffic gestapelt wird — wenn es ihn geben muss, kalkulieren Sie ihn vom ersten Tag an in den Faktor 4× ein.
FAQ
Welchen Markup für Sportbekleidung?
4–6x auf die Landed Cost, Ziel 65–75%+ Bruttomarge für Marketing, Retouren und Gewinn.
Zu welchem Preis sollten Leggings verkauft werden?
Bei ~9 US$ Landed Cost ergibt 4–6x Markup rund 45–65 US$ UVP, im Bereich von Premium-DTC-Leggings.